Donnerstag, 25. Februar 2016

Hefe-Mohn Kuchen

Dieser Hefe-Mohn Kuchen ohne Nüsse und natürlich ohne Getreide schmeckt frischgebacken am besten und ist ein tolles Mitbringsel für Geburtstage oder andere besondere Anlässe! Entschuldigt die schlechten Fotos, aber ich habe meine Kamera gerade nicht vorort!


Das Rezept ist für eine kleine Kuchenform ( Ø18 cm) ganz einfach und geht wie folgt:

4 Eier
100 ml + 20 ml Kokosmilch
60g + 40 g Kokosmehl
30 g Kartoffelmehl/Tapiokastärke
50 g Rohrzucker / Honig
1 gute Prise Meersalz
100 g Butter/Kokosöl, geschmolzen
1 tl Trockenhefe, in 2 El warmen Wasser aufgelöst
1 El gemahlener Mohn (türkischer Supermarkt)
1 tl Honig


Die Eier zunächst mit den 100 ml Kokosmilch, den 60 g Kokosmehl, dem Kartoffelmehl, dem Salz und dem Zucker verrühren, dies geht am besten mit einem elektrischen Schneebesen. Diesen Vorteig nun in eine Schüssel geben und diese mit einem feuchten, warmen Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort mindestens eine halbe Stunde gehen lassen.

Anschließend das restliche Kartoffelmehl und die Butter dazugeben, gut durchrühren und das Ganze nochmal mindestens eine Stunde wie vorher gehen lassen.

Den Teig nun noch einmal kurz durchrühren und in eine gefettete Kuchenform geben. Den Mohn mit dem Honig und der Kokosmilch gut mit einem Schneebesen verrühren und die Masse nun locker in den Teig rühren, dabei die Phasen nicht zu viel vermischen, damit der Kuchen schön marmoriert bleibt.

Den Kuchen nun bei 170° 30-40 Minuten backen, davon die letzte Hälfte mit Alufolie abdecken.

Für eine Standart Kuchenform von Ø26 cm einfach das doppelte Rezept nehmen und etwa 15 Minuten länger länger mit Alufolie abgedeckt im Ofen lassen.

Bon Appetit!



Sonntag, 21. Februar 2016

Gesund reisen? Paleo unterwegs!

Wenn ich Leuten, die sich vorher noch nicht damit beschäftigt haben, davon erzähle, wie ich mich ernähre, gehen die meisten davon aus, das ich nie auswärts essen gehen "darf". Das ist natürlich auf mehreren Ebenen Quatsch.

Erstmal ist Paleo für mich ja kein auferlegter Zwang, ich ernähre mich ja mit Genuss so. Außerdem bin ich ja nicht der dogmatischste Paleo-Blogger, wie man in diesen zwei Artikeln sieht.

Ich gehe gerne essen, obwohl es zugegebenermaßen nervig ist, danach ab und zu Bauchweh zu haben, ob von Weizenprodukten in einer Sauce oder billigem Öl, was benutzt wurde. Da ich aber nicht unter Zölliakie leide, habe ich damit kein großes Problem, weil ich meist doch zuhause koche oder mit Freunden, die sich auch Paleo ernähren.

Ich finde, gerade wenn man nicht krank ist und sich "nur" deswegen Paleo ernährt, um sich besser zu fühlen, findet man in jedem Restaurant etwas für sich, und wenn es nur Steak und Salat ist oder ein großer Salat mit Fleisch, Eiern oder Fisch. Bei Salat übrigens immer spezifisch nach Olivenöl fragen statt sich die Standart-Salatsauce mit reichlich Zucker und Rapsöl geben zu lassen!


Ich war letztes Jahr 10 Tage lang in Marokko unterwegs, was kulinarisch genau nach meinem Geschmack war: Die in Marokko überall aufgetischten, aus Lehm gebrannten Schmorgefäße mit dem typischen spitzen Deckel, Tajine genannt, gibt es sowohl vegetarisch als auch mit Fleisch (Rind, Huhn oder Lamm) und Fisch. Der Inhalt wird in dem Gefäß langsam und lange gegart. Dadurch, das die Tajine geschlossen auf dem Feuer/einer Herdplatte steht, entstehen am Tajineboden Röstaromen und das Gemüse, was oft auf dem im eigenen Saft garenden Fleisch aufgetürmt wird, wird gleichzeitig gargedünstet und geben dem Fleisch Saftigkeit und Geschmack.


Mein Lieblingsgerichte dort wurden Lammtagine mit Datteln und Kalbstagine mit getrockneten Feigen und Walnüssen, darin sind dann auch immer Gemüsesorte wie Zucchini und Paprika sowohl Kartoffeln oder es gab Reis dazu. Nach dem Urlaub habe ich mir sofort einen Slowcooker gekauft, um günstigere Fleischstücke am Knochen genau so langsam, saftig und geschmacksintensiv zubereiten zu können, wie ich es im Urlaub geniessen konnte.


Um die Restaurantbesuche finanziell sowohl wie geschmacklich auszugleichen, haben wir uns oft mittags einen großen Salat mit frischen Tomaten, Gurke, Oliven, Avocados, Zitronensaft, reichlich von dem Olivenöl, was wir uns in einer kleinen Glasflasche dort gekauft haben, Meersalz und Pfeffer, dazu gab es etwas Käse. Wer in einer Airbnb-Wohnung mit einer Küche urlaubt, hat natürlich noch ganz andere Möglichkeiten, aber mit beschränkten Möglichkeiten wird man oft am kreativsten!


Das hat sehr satt gemacht und bis zum Abend vorgehalten, ist günstig und man kann die Zutaten in jedem Supermarkt oder Markt bekommen.


Für den Sonnenuntergang am Strand habe ich uns dann ebenfalls etwas einfaches und leckeres Dessert zusammengeworfen: Ziegenjoghurt (Kokosmilch geht natürlich auch super), Banane, dunkle Kaffeeschokolade, marktfrische Datteln, Mandeln und etwas Meersalz.


Tolle Snacks zwischendurch sind auch Nüsse in jeglicher Form, Obst wie Äpfel, Karotten, Ziegenkäse, hartgekochte Eier und und und..

Man kann sich auch eine Tupperdose auf seine Reise mitnehmen und darin Salat wie oben beschrieben zubereiten oder ein Dessert to go zaubern: Eine kleine Packung gefrorener Himbeeren/anderes Obst mit Kokosmilch oder griechischem Joghurt übergiessen und gegebenenfalls mit Nüssen, Kokoschips oder ähnlichen Toppings verfeinern!

Ich hoffe, ich konnte euch damit ein wenig weiterhelfen und schöne Reise, wohin es auch geht!

Für mehr Tipps, wie man günstig und zeitsparend Paleo kochen kann, empfehle ich euch auch diesen Artikel.

All photos by me, don't use without my permission.

Mittwoch, 10. Februar 2016

Bone Brox Knochenbrühe

Über Knochenbrühe habe ich in meinen letzten Artikeln schon geredet.



Ich habe von den netten Mitarbeitern von BONE BROX eine Probe von ihrer Knochenbrühe mit Thymian, Petersilie, Lorbeerblättern und Gemüseauszügen zugeschickt bekommen, und sie sofort probiert. Ich habe Reisnudeln darin gekocht, und sie mit etwas Tamari und frischem Koriander verfeinert. Dazu gab es meinen Rote Beete Salat mit Kimchi und Avocado.

Die Brühe schmeckt auch allein superlecker und geschmacksinternsiv, und ist vorallem gesund! Alle Zutaten haben Bio-Qualität.

Zutatenliste:

Rinderknochen und -fleisch
Zwiebel
Möhre
Schalotte
Pfeffer
Meersalz
Lorbeerblatt
Thymian
Petersilie
Tomaten
Apfelessig

Quellwasser

Schaut euch mal die Crowdfunding Kampagne von BONE BROX an, die noch bis zum 15.02. läuft.

Ich finde es eine tolle Idee, Knochenbrühe mit richtigen Inhaltsstoffen auf den großen Markt zu bringen, nicht alle haben Zeit oder Lust, diese selbst herzustellen. Unterstützenswert!

Montag, 11. Januar 2016

Phở


Was kann man eigentlich so mit Knochenbrühe machen?

Für mich vorallem: Phở/Phở-inspirierte Suppen.

Ich würze die traditionellreiche, vietnamesische Suppe auf Rinderbrühen-Basis mit Limettensaft, Tamari (weizenfreie Sojasauce), Fischsauce und Meersalz, lasse Reisnudeln darin garkochen und gebe kurz vor dem Servieren frischen Kräutern wie Thaibasilikum und Koriander hinzu. Außerdem serviere ich darin ebenfalls meist eine proteinreiche Suppeneinlage wie in der Brühe gargezogenes, hauchdünn geschnittenes Rindfleisch oder pochierte Eier, asiatisch gewürztes, gebratenes Rinderhack oder Bulgogi-inspiriertes Schweinefleisch.

Genug Inspiration? Bon Appetit.

Knochenbrühe


Da ich noch kein ordentliches Knochenbrühenrezept auf meinem Blog habe, und eine gute Brühe die beste Unterlage für jeden Eintopf und jede Suppe ist und zudem, mit richtigen Zutaten, eins der gesündesten Lebensmitteln ist, habe ich hier mein Rezept aus meinem zweiten Buch mal überarbeitet und eingefügt.

Eine ganz einfache Brühe geht bei mir wie folgt:

Die Knochen im Ofen (die Sücke sind mir zu grob und groß für den Kochtopf) bei 220°-250° ohne vorheizen anrösten lassen, bis sie Farbe bekommen. In einem (Schnell-)kochtopf gebe ich nun ungeschälten, grob geschnittenen Ingwer, Zwiebeln und Knoblauch, Mengen nach Vorliebe. Die angerösteten Knochen nun in den Topf geben, mit Wasser auffüllen (die Topf-Füllhöhe sollte etwa 1/3 Knochen, 2/3 Wasser betragen), NICHT SALZEN (Osmose! Keine Mineralstoffe, die rauswollen! Knochenbrühe nie vorher salzen!), eventuell nur etwas Essig dazugeben (hilft den Mineralstoffen, sich zu lösen). 

Im Schnellkochtopf lasse ich sie nun etwa 2 Stunden drin, im normalen etwa 4, im Slowcooker würde ich sie vermutlich mindestens einen halben Tag drinlassen. 

Die Brühe danach je nach Gusto sieben oder filtern. Ich lasse sie meist abkühlen und schöpfe dann das Fett ab, was ich aufbewahre und als Bratfett benutze. Das geht natürlich nur, wenn man weiß, woher die Knochen kommen, was die Tiere gegessen haben etc. Da ich fast ausschließlich nur Neuland Fleischwaren kaufe, bin ich relativ safe, was das angeht.

Nach dem Kochen und Sieben kann man die Brühe nun mit Salz und Kräutern würzen. Ich friere Brühe immer ein, bis ich sie für eine Suppe o.ä. brauche im Kühlschrank würde ich sie bis zu einer Woche lang benutzen. 

Dienstag, 22. Dezember 2015

Dattel-Carob Muffins mit Tapioka-Vanille Füllung

Ich habe hier wieder ein Deluxe-Rezept für euch, was für manche vermutlich nicht mehr unter dem Begriff "Paleo" zusammenzufassen ist, aber #idgaf, lassts euch schmecken 

400 ml Kokosmilch
100 ml Wasser
60 g Rohrzucker
80 g Tapiokaperlen
3 Eier

160 g Datteln
120 g Butter/Kokosöl/Ghee
50 g Carobpulver
20 g Kakao
30 g Haselnüsse
1 Eigelb

optional: 70 g Mandelbutter/Kokosbutter/Erdnussbutter

Zuerst die Kokosmilch, das Wasser, den Zucker und die Tapiokaperlen in einen Topf geben und daraus anschließend auf niedriger bis mittlerer Hitzer unter Rühren einen Pudding herstellen, diesen abkühlen lassen. Sobald er abgekühlt ist, die Puddinsmasse mithilfe eines Schneebesens mit den Eiern verrühren.

Die restliche Zutaten ausser der Nussbutter zu einer dicken, glatten Masse pürieren und auf die eingefetteten Muffinförmchen geben, dabei immer jeweils einen Rand hochziehen. Auf die Böden nun zuerst jeweils einen tl Nussbutter und dann die Pudding-Eiermasse verteilen. 

Das Ganze nun bei 175°C 30 Minuten backen, fertig!

Bon Appétit!