Mittwoch, 19. August 2015

Selbstgemachtes Stieleis (Popsicles!)


Ich habe schon länger nach schönen Eisformen gesucht, die nicht ausschließlich aus Plastik hergestellt sind, und mit Holzstielen funktionieren. Bei Amazon habe ich dann endlich eine gefunden! Das Befüllen klappt ohne Probleme, beim herausnehmen muss man lediglich ein wenig heißes Wasser über die Form fliessen lassen, kann das Stieleis dann ohne Probleme herausheben und z.B. in Gefriertüten aufbewahren, damit man die Form direkt wieder benutzen kann. Die Stiele kann man ebenfalls nachkaufen.


Ab jetzt heisst es: Kreativ sein! Ich habe keine genauen Rezepte aufgeschrieben, weil man auch wirklich keine benötigt, einfach dem eigenen Gefühl nachgehen!



Dies ist eine Variante aus frischen, reifen Nektarinen und griechischem Joghurt. Wer möchte, kann jeweils mit etwas Rohrzucker, Honig oer Kokoszucker nachsüßen. Eine Prise Meersalz schadet bei Süßem nie und ich habe hier auch noch eine Prise gemahlene Vanille dazugegeben.



Dieses Eis besteht aus frischen Johannisbeeren, Heidelbeeren, vermischt mit etwas Kokoskefir (Milchkefir in Kokosmilch hergestellt). Man kann natürlich auch Kokosmilch, Joghurt, Sahne oder Saft nehmen, wie es einem beliebt. 



Dieses Eis ist mein Favorit. In Scheiben geschnittene, gefrorene Banane, etwas Kokosmilch, Espresso, gemahlene Tonkabohne, ein wenig Kakao und Rohrzucker schmiegen sich wunderbar aneinander und die Konsistenz ist wirklich zum anbeißen!

Probiert einfach verschiedene Sachen aus: Cantaloupe-Minze, Erdbeer-Basilikum und Mango-Kokos sind nur die ersten drei Sorten, die mir einfallen!

Bon Appetit!

Montag, 10. August 2015

Gesunde Ernährung bei Zeit- und Geldmangel?

Es tut mir furchtbar leid, das ich lange nicht mehr gebloggt habe, leider fällt dies mir zeitlich momentan schwer, ich versuche aber regelmäßiger zu bloggen, I promise!

Hier nun die Antwort auf die vielgestellte Frage „Wie schaffe ich es, mich gesund zu ernähren und trotzdem nicht unglaublich viel Zeit und Geld dafür zu opfern?“

Die Antwort ist einfach: Übung und Organisation.

Es gibt so viele einfache Rezepte, die sich unendlich abwandeln lassen, die spannend und lecker bleiben und einem doch nicht auf der Tasche liegen oder die wertvolle Freizeit beanspruchen. Ich habe hier in den letzten Wochen immer mal wieder meinen Lunch fotografiert, der meistens wirklich nicht länger als 10 Minuten dauert, meistens sehr kostengünstig ist und superlecker!

Toll sind Rohkostsalate, die man vorbereiten kann, ein Beispiel wäre der Frühlingssalat, der von mir bei Paleo360 veröffentlicht wurde. Schaut mal rein, dort gibt es inzwischen schon einige Rezepte von mir!

Gerade diese Rohkostesalate lassen sich wunderbar abwandeln, man benutzt dafür am besten rohe, harte Gemüsesorten wie Rotkohl, Broccoli, Blumenkohl, Möhren, Radieschen, rote Beete, Fenchel, Sellerie, Rettich etc. Diese vorbereiteten Salate (halten sich ohne und mit Dressing) muss man nur einmal reiben, raspeln oder fein schneiden herstellen und kann diese dann bis zu 6 Tagen im Kühlschrank aufbewahren, ohne sich Sorgen machen zu müssen. Frisch kann man dann immer noch weichere Früchte oder Gemüsesorten wie Tomaten, Pfirsiche, Paprika, Mango etc. dazugeben.

Wer möchte, mischt sich noch etwas Käse unter: Ich liebe zum Beispiel die Kombination Tomate, Nektarine, Ziegenkäse und Pastrami, lediglich mit etwas Sherryessig, Meersalz und Olivenöl veredelt.


Das Dressing dazu kann man entweder dazugeben oder vorbereiten: Toll ist die ganz einfache Variante aus Zitronensaft, ein paar italienischen Kräutern, Olivenöl und Salz. 

Man kann aber natürlich auch ein wenig fancy werden und als Säure z.B. Sherryessig, Tamari, Limettensaft oder klassischen Balsamico benutzen und für den Ölteil ein wenig „Parfümöl“ wie Sesam, Avocado oder Pistazie zum Olivenöl dazugeben. Noch ein klassisches Dressing wäre heller Balsamico, französischer Senf, Meersalz, schwarzer Pfeffer und etwas klarer Honig. Auch hier gilt: Ausprobieren und seinen eigenen Geschmack finden.

Wer das Ganze aufpeppen will und auf mediterrane Küche steht, kann wunderbar Oliven, Kapern, getrocknete Tomaten und kleingehacktem Knoblauch mit etwas Zitronensaft, reichlich Olivenöl, italienischen Kräutern und Meersalz einlegen.

Ich finde es wichtiger, aufzuzeigen, was alles möglich ist, als meinen Lesern nur festgesetzte Rezepte vorzusetzen, frei nach dem Motto: „Gib einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag. Lehre einen Mann zu fischen und du ernährst ihn für sein Leben.“


Statt einem Rohkostsalat oder als Beilage ist Ofengemüse einfach und schnell gemacht, braucht halt nur etwas Zeit zum Garen. Karotten, Kartoffeln und anderes Wurzelgemüse, aber auch mediterrane Klassiker wie Auberginen und Zucchini eignen sich dafür hervorragend. Als Fett nehme ich da am liebsten Schmalz. Bei 200° sind die meisten Gemüsesorten nach 40 Minuten oder weniger gar, und lassen sich wunderbar vorbereiten und wieder aufwärmen oder einfach kalt in der Lunchbox genissen.

Hier ein paar Vorschläge:

Kartoffeln mit Kräuern der Provence, Knoblauch, Meersalz, Zitronenschale und etwas Olivenöl

Karotten mit Ghee und etwas Honig, nur mit etwas Meersalz gewürzt

Süßkartoffeln mit Zimt, Meersalz, Paprika edelsüß und Kokosöl

Eine große Eierpfanne (mit Käse, falls primal) kann ein tolles, günstiges Abendessen sein, und die Reste schmecken am nächsten Tag auch noch. Ein Klassiker für mich ist ein Bacon-Käse Omelett:


Den Backofen auf Grill vorheizen. Bacon und rote Zwiebeln in Ghee oder Schmalz anschwitzen, Eier verquirlen, mit Salz und Pfeffer kräftig würzen und in die mittelheiße Pfanne geben, mit Deckel stocken lassen, einmal umdrehen. Nun etwas Cheddar oder Ziegenkäse darüberraspeln, ein wenig Paprika edelsüß darüberstreuen und das Ganze im Backofen goldbraun hochbacken lassen.

Spiegeleier, angebratener Lachs oder fertige Burger sind meine Lieblingsproteinquellen, wenn es schnell gehen muss. Toll ist auch purer Pastrami, gebratene Forelle mit Zitrone oder eine Frittata.

Im Edeka gibt es Angus Beef Burger, die sehr bezahlbar sind und aus Weidefleisch bestehen. Diese kann man ganz einfach auftauen lassen, am besten im Kühlschrank am Abend davor, wenn es aber ganz schnell gehen muss, kann man die vorgepackten Plastikpäckchen auch gut in warmes Wasser legen.




Wildlachs mit MSC-Logo gibt es inzwischen in jedem Supermarkt. Spiegeleier brate ich am liebsten in einer Eisenpfanne auf relativ hoher Hitze in reichlich Schmalz an, toll ist knusprig gebratener Bacon dazu, hier gilt: Ein wenig Wasser in der Pfanne verhindert, das dieser total in sich zusammenschrumpft.




Lachs passt hervorragend zu Chorizo, einfach Chorizostückchen in Schmalz oder Ghee anbraten, dann den Lachs dazugeben, mit Meersalz würzen und das Ganze mit etwas Zitronensaft garnieren, lecker und schnell!

Außerdem esse ich fast zu jeder Hauptmahlzeit ein wenig fermentiertes Gemüse, an dieser Stelle verweise ich auf meine Fermentereihe! Einmal gemacht und quasi ewig haltbar, sind kleine Beilagen wie Kimchi, Curtido oder Pink Kraut perfekt für den kleinen Geldbeutel und gleichzeitig toll für eine gesunde, genussvolle Ernährung!



Ich hoffe dieser Artikel hilft einigen weiter, die sich fragen, wie man sich im Alltag mit wenigen Mitteln, aber einem hohen Qualitätsanspruch an Essen zurechtfinden kann! Natürlich könnt ihr mit hier gerne Fragen dazu stellen, ich werde versuchen, jeder zu beantworten. Und wenn es doch einmal etwas ganz Besonderes wie Brioche oder Windbeutel sein soll, der schaut sich am besten mal mein aktuelles Buch Glutenfreie Delikatessen an!

Sonntag, 2. August 2015

Produktempfehlung: Mioliven Snacks

Die Firma "Mioliven" hat mir vor kurzem eine Auswahl an Obst- und Gemüsechips geschickt, die ich ausprobieren sollte und nur weiterempfehlen kann:

Die verschiedenen Sorten an Gemüse und Obst sind komplett ohne chemische Zusätze, Fette, Salz oder Zucker hergestellt und das ganze Sortiment ist biozertifziert.

Besonders gefallen mir die Erdbeeren und Mangostücke, bei den Gemüsesorten mag ich Paprika und Tomate. Die Snacks sind von der Konsistenz her überraschend anders als die getrockneten Naturprodukte, die man sonst so kennt. Die Tomaten sind zum Beispiel nicht weich, sondern eher crunchy, als Salattopping oder für Dips sehr gut geeignet. Die Obstchips sind toll als Snacks oder als kleines i-Tüpfelchen für Eis oder Kokosjohurt.

Nicht so gut gefallen haben mir die Bananenchips, die mache ich dann lieber selber mit etwas Vanille-Kokosöl und einer Prise Meersalz im Dörrautomaten.

Aber alles in allem sind die Produkte sehr empfehlenswert und hochwertig, schaut mal rein!






 

Samstag, 20. Juni 2015

Matcha-Jellos

Matcha one hundred aid hat mir letztens ein kleines Probepäckchen mit ihrem Matcha geschickt. Ich bin begeistert von der Qualität und von der Firmenphiliosphie, die Matcha one hundred aid verfolgt.

Das Matcha ist hellgrün, anders als ich es von anderen Firmen kenne. Es ist bioqualität und das schmeckt man.

Hier ist ein Rezept von mir mit dem Matcha, für mich ein willkommener Snack im Sommer und eine Nährstoffbombe mit feinstem Matcha-Tee, guter Kokosmilch und Gelatine.


Matcha-Jellos

 

150 g Wasser
3 El Pulvergelatine
200 ml Wasser
250 ml Kokosmilch
1 El Matchapulver
1-2 El Rohrzucker, optional

Die Pulvergelatine in den 150 ml Wasser etwas auflösen lassen.
Derweil einen kleinen Topf heiss machen mit der Kokosmilch und dem restlichen Wasser. Nach Geschmack etwas Rohrzucker unter Rühren darin auflösen.
Sobald die Flüssigkeit heiss, aber noch nicht kochend ist, den Topf vom Herd nehmen, den Limettensaft und die Gelatine hineingeben und das Ganze gut durchrühren.
Anschließend das Matchapulver hineingeben und mit dem Schneebesen gut verrühren, ganz glatt wird es mit einem Stabmixer o.ä.

Zum Schluss den Mix in eine geeignete Auflaufform oder Eiswürfelformen geben und erst draussen abkühlen lassen, dann im Kühlschrank komplett abkühlen lassen.

Sonntag, 14. Juni 2015

Rhabarberkompott


 Hmmmmmm. was gibt's besseres im Sommer als frischer Rhabarberkompott zu Erdbeeren und/oder Eis? Das Rezept ist, wie fast immer, simpel und schnell!

750 g Rhabarber, in Stücke geschnitten, gefroren funktoniert auch super
250 g Himbeeren, gefroren funktoniert auch super
2-3 El Rohrzucker/Honig
1 Prise Meersalz
optional: Vanille



Den geschnittenen Rhabarber mit dem Zucker vermischt eine halbe Stunde stehen lassen und anschließend in einer hohen Pfanne unter Rühren heiss machen, auf mittlerer Hitze weichwerden lassen. Wenn der Rhabarber schon einigermaßen eingefallen ist, die Himbeeren dazugeben und das Ganze mit geschlossenem Deckel 5 Minuten fertigköcheln lassen. Mit etwas Meersalz und Vanille abschmecken, abkühlen lassen und in einem Glas im Kühlschrank aufbewahren.

Perfekt einfach so serviert mit angerösteten Kokoschips, zu Bananeneis und toll zum Mitnehmen ins Büro als leckerer, schnellgemachter Nachtisch. <3

Donnerstag, 28. Mai 2015

Einfaches Kokoseis mit Kokossirup

Als ich vor ein paar Wochen bei Facebook gefragt habe, was sich meine Leser wünschen, kam fast ausschließlich die Antwort: Was einfaches, schnelles zu mitnehmen auf die Arbeit oder Schule!

Von daher werde ich mich hier in Zukunft mehr genau darauf konzentrieren, weil was nützt die beste Ernährung, wenn sie einem durch die aufwändige Zubereitung zusätzlich Stress bereitet? Daher auch der neue Tag "To Go"

Anbei eine erste Inspiration zum Start, mehr Rezepte folgen in Zukunft. Ich möchte aber auch jeden motivieren, einfach mal auszuprobieren, wie was funktioniert, welche Kombinationen passen, wie man ein Gerichte leicht umwandelt und ein neues Ergebnis durch kleine Veränderungen hervorruft, denn darum geht es beim Kochen, nicht um haargenau befolgte Rezepte.


 

Einfaches Kokoseis mit Kokosblütensirup

Dieses Eisrezept ist das Basisrezept für dieses Foodporn-würdige Dessert. Eingerührt habe ich zusätzlich etwas Zimt und Kakaonibs. Espresso ist auch toll!

Kombiniert wure das ganze mit einer sündig leckeren Sauce aus Kokosblütenzucker und Wasser im Verhältnis 1:2, eingeköchelt bis ein dickflüssiger Sirup entsteht und abgerundet mit einer Prise Meersalz und angerösteten Kokoschips. Toll passt auch meine Meersalz-Karamellsauce!

Das Eis lässt sich wunderbar in einer größeren Menge vorbereiten und einfrieren. Super für eine entspannte Mittagspause im Sommer!

Es kann sein, dass das Eis relativ hart wird nach einer Zeit, Abhilfe schafft dabei zum Beispiel ein wenig Alkohol, z.B. Vanille in Rum eingelegt, ansonsten das Eis einfach etwas abtauen lassen bevor es verzehrt wird.