Mittwoch, 10. Februar 2016

Bone Brox Knochenbrühe

Über Knochenbrühe habe ich in meinen letzten Artikeln schon geredet.



Ich habe von den netten Mitarbeitern von BONE BROX eine Probe von ihrer Knochenbrühe mit Thymian, Petersilie, Lorbeerblättern und Gemüseauszügen zugeschickt bekommen, und sie sofort probiert. Ich habe Reisnudeln darin gekocht, und sie mit etwas Tamari und frischem Koriander verfeinert. Dazu gab es meinen Rote Beete Salat mit Kimchi und Avocado.

Die Brühe schmeckt auch allein superlecker und geschmacksinternsiv, und ist vorallem gesund! Alle Zutaten haben Bio-Qualität.

Zutatenliste:

Rinderknochen und -fleisch
Zwiebel
Möhre
Schalotte
Pfeffer
Meersalz
Lorbeerblatt
Thymian
Petersilie
Tomaten
Apfelessig

Quellwasser

Schaut euch mal die Crowdfunding Kampagne von BONE BROX an, die noch bis zum 15.02. läuft.

Ich finde es eine tolle Idee, Knochenbrühe mit richtigen Inhaltsstoffen auf den großen Markt zu bringen, nicht alle haben Zeit oder Lust, diese selbst herzustellen. Unterstützenswert!

Montag, 11. Januar 2016

Phở


Was kann man eigentlich so mit Knochenbrühe machen?

Für mich vorallem: Phở/Phở-inspirierte Suppen.

Ich würze die traditionellreiche, vietnamesische Suppe auf Rinderbrühen-Basis mit Limettensaft, Tamari (weizenfreie Sojasauce), Fischsauce und Meersalz, lasse Reisnudeln darin garkochen und gebe kurz vor dem Servieren frischen Kräutern wie Thaibasilikum und Koriander hinzu. Außerdem serviere ich darin ebenfalls meist eine proteinreiche Suppeneinlage wie in der Brühe gargezogenes, hauchdünn geschnittenes Rindfleisch oder pochierte Eier, asiatisch gewürztes, gebratenes Rinderhack oder Bulgogi-inspiriertes Schweinefleisch.

Genug Inspiration? Bon Appetit.

Knochenbrühe


Da ich noch kein ordentliches Knochenbrühenrezept auf meinem Blog habe, und eine gute Brühe die beste Unterlage für jeden Eintopf und jede Suppe ist und zudem, mit richtigen Zutaten, eins der gesündesten Lebensmitteln ist, habe ich hier mein Rezept aus meinem zweiten Buch mal überarbeitet und eingefügt.

Eine ganz einfache Brühe geht bei mir wie folgt:

Die Knochen im Ofen (die Sücke sind mir zu grob und groß für den Kochtopf) bei 220°-250° ohne vorheizen anrösten lassen, bis sie Farbe bekommen. In einem (Schnell-)kochtopf gebe ich nun ungeschälten, grob geschnittenen Ingwer, Zwiebeln und Knoblauch, Mengen nach Vorliebe. Die angerösteten Knochen nun in den Topf geben, mit Wasser auffüllen (die Topf-Füllhöhe sollte etwa 1/3 Knochen, 2/3 Wasser betragen), NICHT SALZEN (Osmose! Keine Mineralstoffe, die rauswollen! Knochenbrühe nie vorher salzen!), eventuell nur etwas Essig dazugeben (hilft den Mineralstoffen, sich zu lösen). 

Im Schnellkochtopf lasse ich sie nun etwa 2 Stunden drin, im normalen etwa 4, im Slowcooker würde ich sie vermutlich mindestens einen halben Tag drinlassen. 

Die Brühe danach je nach Gusto sieben oder filtern. Ich lasse sie meist abkühlen und schöpfe dann das Fett ab, was ich aufbewahre und als Bratfett benutze. Das geht natürlich nur, wenn man weiß, woher die Knochen kommen, was die Tiere gegessen haben etc. Da ich fast ausschließlich nur Neuland Fleischwaren kaufe, bin ich relativ safe, was das angeht.

Nach dem Kochen und Sieben kann man die Brühe nun mit Salz und Kräutern würzen. Ich friere Brühe immer ein, bis ich sie für eine Suppe o.ä. brauche im Kühlschrank würde ich sie bis zu einer Woche lang benutzen. 

Dienstag, 22. Dezember 2015

Dattel-Carob Muffins mit Tapioka-Vanille Füllung

Ich habe hier wieder ein Deluxe-Rezept für euch, was für manche vermutlich nicht mehr unter dem Begriff "Paleo" zusammenzufassen ist, aber #idgaf, lassts euch schmecken 

400 ml Kokosmilch
100 ml Wasser
60 g Rohrzucker
80 g Tapiokaperlen
3 Eier

160 g Datteln
120 g Butter/Kokosöl/Ghee
50 g Carobpulver
20 g Kakao
30 g Haselnüsse
1 Eigelb

optional: 70 g Mandelbutter/Kokosbutter/Erdnussbutter

Zuerst die Kokosmilch, das Wasser, den Zucker und die Tapiokaperlen in einen Topf geben und daraus anschließend auf niedriger bis mittlerer Hitzer unter Rühren einen Pudding herstellen, diesen abkühlen lassen. Sobald er abgekühlt ist, die Puddinsmasse mithilfe eines Schneebesens mit den Eiern verrühren.

Die restliche Zutaten ausser der Nussbutter zu einer dicken, glatten Masse pürieren und auf die eingefetteten Muffinförmchen geben, dabei immer jeweils einen Rand hochziehen. Auf die Böden nun zuerst jeweils einen tl Nussbutter und dann die Pudding-Eiermasse verteilen. 

Das Ganze nun bei 175°C 30 Minuten backen, fertig!

Bon Appétit!


Montag, 21. Dezember 2015

Lamm aus dem Slowcooker

Nach langem Überlegen habe ich mir nun doch einen Slowcooker angeschafft, einen günstigen über Amazon, der aber vollkommen seinen Sinn erfüllt. Darin habe ich nun schon mehrmals Fleisch zubereitet, vor allem Fleisch am Knochen (also z.B. Lammschulter, Hähnchenschenkel etc.) wird darin super zart. Das Fleisch bleibt saftig, man kann günstigere Stücke wie Suppenfleisch darin zubereiten, ohne das man Angst haben muss, dass das Fleisch zäh wird, die Gewürze und Kräuter können sich langsam auf relativ niedriger Hitze schön entfalten und man spart in den meisten Fällen zudem Strom!


Ich habe kein genaues Rezept aufgeschrieben, weil es mir beim Slowcooker auch darum ging, kreativ und spontan zu kochen, mit dem, was man gerade da hat, hier aber ein paar Punkte, die euch vielleicht weiterhelfen!

Ich lasse mit beim Metzger Stücke mit Knochen (hier Lammschulter) grob zuschneiden, sodass sie gut in den Slowcooker passen. Diese brate ich dann scharf in Kokosöl, Ghee oder Schmalz in einer Eisenpfanne zu, sodass ich reichlich Röstaromen erhalte. Die angebratenen, natürlich nicht ansatzweise durchgegarten Stücke kommen nun in den Slowcooker, den ich eine halbe Stunde vorher schon anmache, weil er (meiner zumindest) ein wenig braucht, um aufzuheizen. Über Das Fleisch gebe ich nun Salz und Gewürze. Beim Lamm habe ich mit Ras el Hanout, Garam Masala, einer afrikanischen Grillmischung, ein wenig passierten Tomaten und Honig gearbeitet.

Dann gebe ich grob gehackte Zwiebeln, kleingeschnittenen, frischen Knoblauch und festes Gemüse wie Karotten in die Pfanne und bräune diese auch kurz an, bevor ich auch diese über das Fleisch gebe. Diese "Gemüsehaube" hilft auch nochmal, das Fleisch saftig zu halten.

Die Garzeit kommt natürlich ganz auf die Größe der Fleischstücke und die Stufe (also Temperatur) des Slowcookers an. Bei Gulasch würden schon 3-4 Stunden reichen, bei größeren, groben Stücken bis zu 8 Stunden. Auch Knochenbrühe kann man super im Slowcooker zubereiten, diese kann man bis zu 3 Tagen köcheln lassen.

Wenn man noch Süßkartoffeln oder Kartoffeln dazugeben will, kann man dies einfach 1,5-2h vor dem Servieren machen. Dazu das Gemüse einfach in Spalten schneiden, etwas würzen und über das Gemüse verteilen!

Wenn ich merke, dass das Fleisch schon vom Knochen abfällt, nehme ich die Knochen vorsichtig raus, zerteile das Fleisch ein wenig, nehme eventuellen Knorpel und zu fette Stücke raus und halte das Gericht nur noch warm, bis ich es servieren möchte. 

Ich bin gespannt, was ich noch so ausprobieren werde mit meinem Slowcooker, mein nächstes Experiment wird Pulled Pork/Beef sein, also bleibt gespannt!

Bon Appétit 



WYLD Produkte & Chia- Schokopudding Rezept!

An dieser Stelle möchte ich euch gerne zwei Produkte von dem neuen Online-Shop WYLD vorstellen. Dazu gibt's natürlich auch ein Rezept, was ich mit diesen gemacht habe!





Cacao Nibs sind schon seit Jahren eine sehr große Liebe von mir. Ich benutze sie gerne für Pralinen, Backwaren oder als Verfeinerung für alles andere Süße. Die fermentierten, getrockneten, gerösteten und gecrushten Kakaobohnenstückchen sind toll als knackiger Konsistenzgeber und Antioxidant-Lieferant. Geschmacklich sind sie herrlich intensiv, vollmundig und leicht bitter: Wer auf dunkle Schokolade steht, wird Cacao Nibs lieben!





Chia Samen finde ich weniger aufgrund ihres Nährstoffprofils (Vitamin- und Mineralstofftechnisch verlasse ich mich lieber auf Knochenbrühe & Co, statt in dieser Hinsicht auf ein paar Samen zu bauen), sondern wegen ihrer Konsistenz so spannend. Vor allem mag ich kalt angesetzte Chia-Puddings, da man diese z.B. abends vorbereitet und morgens ein tolles to-go Dessert hat! Deshalb gibt's jetzt auch genau so ein Rezept für euch!


35 g Chiasamen
150 ml Kokosmilch
1 tl Kakao
1-2 tl Honig/Ahornsirup
20 g Cacao Nibs
1 Prise Meersalz

Alles in einer Schüssel mit einem Schneebesen zusammenrühren und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, fertig! Vor dem Servieren nach Belieben mit ein paar Cacao Nibs bestreuen.

Bon Appétit!